Ärztliche Versorgung

Unsere drei Ärzt*innen sowie rund 40 Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte gewährleisten mit Intensiverfahrung eine medizinisch und pflegerisch hoch qualifizierte Palliativversorgung rund um die Uhr.

Arzt und Schwester versorgen Kind Arzt und Schwester versorgen Kind

Schmerztherapie

Kinder, die lebensbegrenzt erkrankt sind, leiden oft an verschiedenen Beschwerden. Neben Unruhe, Verdauungsstörung, Müdigkeit, Schlafstörung und vielem mehr sind es vor allem Schmerzen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen. Eine optimale Schmerztherapie ist nur durch gezielte Schmerzerfassung und -dokumentation sowie einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten gewährleistet. Unsere erkrankten jungen Gäste, ihre Eltern, Pflegefachkräfte, Trauerbegleiter*innen, die Hospizleitung sowie der zuständige Arzt stehen im ständigen Kontakt miteinander, um die verschiedenen Medikamente und Dosierungen genauestens aufeinander abzustimmen. Dabei nutzen unsere Fachpflegekräfte diverse Methoden, um das Schmerzniveau „unserer“ Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu bestimmen. Ein Beispiel ist die Smiley-Skala, mit der unsere Besucher anhand einer Bildskala die Schmerzstärke verdeutlichen. Hier verbildlichen gezeichnete Kindergesichter die Spanne zwischen „niedrigster/kein Schmerz“ und „stärkster Schmerz“. Entsprechend den Angaben – z. B. durch ein Fingerzeigen – kann so die Medikation angepasst werden.

Jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder junge Erwachsene stellt eine neue Herausforderung dar, die sich nicht nach Lehrbuch oder Leitlinien allein bewältigen lässt. Nur durch persönliches Engagement und den intensiven Austausch über die Situation der Betroffenen können wir eine optimale Versorgung und Schmerztherapie gewährleisten.

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