Garten der Erinnerung

Garten der Erinnerung im Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Die Sternenbrücke ist mit den betroffenen Familien auch nach dem Verlust ihres Kindes weiterhin verbunden. Gespräche über das Erlebte und das Füllen der entstandenen Leere mit Erinnerungen sind unter anderem Bestandteile unserer Trauerarbeit. Wir widmen den Erinnerungen in einem separaten Garten einen besonderen Platz, denn die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass verwaiste Familien die Gedanken an ihr Kind ebenso wie die Erinnerung an die gemeinsamen Wege zur Bewältigung ihrer Trauer benötigen.

Gedenkstein im Garten der Erinnerung

Ein Ort zum Gedenken an „unsere" Sternenkinder

In dem ursprünglich angelegten Garten der Erinnerung, den wir 2005 eröffneten, wird für jeden in der Sternenbrücke verstorbenen jungen Menschen ein Lämpchen mit dem jeweiligen Namen aufgestellt. Kinder, die zu Gast waren, aber nicht bei uns verstorben sind und nicht im Haus aufgebahrt wurden, erhalten einen Bronzestern mit ihrem Namen auf einem Gedenkstein im Garten der Erinnerung. So gibt er den verwaisten Angehörigen einen würdigen Ort, an dem sie ihrem Kind in Ruhe und mit dem Rückhalt der Sternenbrücke gedenken können.

 

Damit wir auch in Zukunft all unseren Sternenkindern einen Platz in unserem Garten der Erinnerung geben können, war eine Erweiterung notwendig. Dank vieler Spenden konnte der vergrößerte Garten im April 2015 eröffnet werden. Der bestehende Garten war von den Baumaßnahmen nicht betroffen, sondern wurde lediglich um einen weiteren, identisch gestalteten, Garten ergänzt. Gemeinsam ergeben sie nun die Form eines Unendlichkeitszeichens. Der große Engel aus Sandstein wacht darin über die kleinen Lampen „unserer“ Sternenkinder.

 

Gemeinsam mit allen verwaisten Eltern und vielen Mitarbeiter*innen aus der Sternenbrücke findet einmal im Jahr der Tag der Erinnerung statt, an dem alle Familien, die ein Kind bei uns verloren haben, in das Kinderhospiz eingeladen werden, um gemeinsam ihrer Kinder zu gedenken.

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